Bauformen der Hörgeräte

Die aufgeführten Techniken erhalten Sie heute in nahezu allen Bauformen. Die möglichen Formen Ihrer Hörgeräte beschreiben wir anschließend.

Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO-Geräte)

Diese Geräte sitzen hinter der Ohrmuschel. Sie wiegen nur wenige Gramm, sind robust und in den meisten Fällen kaum zu sehen. Der Schall wird über einen durchsichtigen Schlauch in den Gehörgang geleitet, wo das Gerät mit einem Ohrpassstück verankert ist. Es gibt HdO-Geräte in vielen hundert technischen und optischen Ausführungen. Die neueste Entwicklung der letzten Jahre sind Miniatursysteme, deren dünner Mikro-Schlauch sich nahezu unsichtbar an die Haut anschmiegt. Die Geräte selber haben die Länge eines Ein-Cent-Stückes, so dass die Ohrmuschel sie nahezu völlig verdeckt. Sie benötigen bei leichten bis mittelgradigen Hörminderungen kein Ohrpassstück mehr. Der Benutzer eines solchen Systems bemerkt gar nicht, dass er Hörgeräte trägt.

Im-Ohr-Geräte (IO-Geräte)

Bei diesen Geräten ist die gesamte Technik zusammen mit dem Gerätegehäuse in der Ohrmuschel oder im Gehörgang untergebracht. Sie sind geeignet für mittelgradige Hörminderungen und wenn sich die Hörminderungen über alle Frequenzbereiche nahezu gleichen. Wenn der Gehörgang eine durchschnittliche Größe besitzt, können IO-Geräte fast unsichtbar sein.

Bei leichten Hörminderungen und Hochtonschwerhörigkeiten sind IO-Geräte meist nicht geeignet, da sie durch den verschlossenen Gehörgang die Anteile des noch guten Gehörs künstlich verschlechtern.

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